| Berlin, 16.11.2005 -
Menschen, die einen Schlaganfall oder Hirnschädigung
hatten, leiden oft auch unter Sehstörungen wie der
halbseitigen Blindheit. Diese können zur Einschränkung
der Selbständigkeit und der Lebensqualität bis
hin zum Verlust des Arbeitsplatzes führen. Selbstverständliche
Dinge wie am Tisch essen, Fernsehen, Lesen und Autofahren,
sind schwierig. Mit diesen Problemen kämpfen jedes
Jahr ca. 90.000 Menschen in Deutschland mit wenig Hoffnung
- doch es gibt eine Therapiemöglichkeit, die ihnen
helfen kann.
Forscher der Universität Magdeburg gaben auf der
35. Jahrestagung Neuroscience in Washington
(Gesellschaft für Neurowissenschaften 12. - 16.
November 2005) neue Studienergebnisse über die
Visuelle RestitutionsTherapie (VRT) bekannt.
Die Therapie VRT ist eine computergestützte Sehtherapie
speziell für Sehstörungen nach Schlaganfall,
Schädel-Hirn-Trauma und Hirnoperationen, die zu
Hause durchgeführt wird. In der neuen Studie wurde
die Wirksamkeit bestätigt und bewiesen, dass die
Sehtherapie VRT zu einer tatsächlichen Erweiterung
des Gesichtsfeldes und dadurch zu einem besseren Sehen
führt. Als Gesichtsfeld wird derjenige Bereich
bezeichnet, der bei ruhig geradeaus blickenden Augen
gesehen wird.
Für Betroffene ist eine Hotline beim Zentrum für
Sehtherapie NovaVision eingerichtet worden: 0391 / 63
600 50. Mehr Informationen sind auf der Website www.novavision.de
oder per eMail (info@novavision.de) erhältlich.
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