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New York, Magdeburg, 21.07.2008.
Wissenschaftler
der Columbia Universität in New York haben mit Hilfe der
funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT)
verstärkte Hirnaktivität bei Patienten mit Sehstörungen
nach Schlaganfall
nachgewiesen, die mit der
Visuellen RestitutionsTherapie (VRT) behandelt
wurden. Die Studie wurde im April 2008 in der
Fachzeitschrift Neurorehabilitation and Neural Repair
veröffentlicht.
Unter der Leitung von Randolph S.
Marshall, M.D. M.S., Professor und Direktor an der
Columbia Universität in New York, wurden die fMRT`s von
6 Patienten im Alter von 35 bis 77 Jahren mit homonymer
Hemianopsie nach Schlaganfall untersucht. Bereits einen Monat nach Beginn der
Behandlung mit der VRT (hochrepititive visuelle
Stimulation) zeigten die fMRT`s der Patienten verstärkte
Aktivität der Nervenzellen im Gehirn bei der visuellen
Verarbeitung von Stimuli, die zwischen dem intakten und
defekten Gesichtsfeld präsentiert wurden.
„Diese Studie ist ermutigend, da wir
mit Hilfe der fMRT-Technologie die Aktivierungsstufen
innerhalb spezifischer Regionen des Gehirns vor und
während der VRT darstellen und vergleichen können. Die
Bilder zeigen den Verlauf der Aktivierung als Folge der
Behandlung mit der VRT “ sagt Prof. Dr. Marshall. „Auf
Grundlage dieser ersten Ergebnisse wollen wir den
Zusammenhang zwischen den neuroplastischen Veränderungen
des Hirns und dem Grad der Verbesserung des Sehens
weiter untersuchen.“
„Die Publikation der Studie von Prof.
Dr. Marshall in der Fachzeitschrift
Neurorehabilitation and Neural Repair unterstreicht
die klinische Wirksamkeit der VRT. Für Patienten mit
Sehstörungen nach Schlaganfall zeigen die
Ergebnisse, dass mit Hilfe der VRT
verloren gegangene Sehfunktionen wiederhergestellt
werden können – und damit die Lebensqualität der
Patienten erheblich verbessert werden kann,“ sagt
Navroze Mehta, Präsident der NovaVision Inc.
Die VRT ist eine FDA zugelassene
computergestützte Sehtherapie für Patienten mit
neurologisch bedingten Sehstörungen nach Schlaganfall,
Schädel-Hirn-Trauma oder Hirntumor. Die Patienten führen
die Therapie täglich zu Hause für eine Dauer von
mindestens 6 Monaten durch. Die Aufgabe besteht in der
Erkennung und Bestätigung von Lichtreizen (Stimuli), die
zwischen dem intakten und defekten Gesichtsfeld dem
Patienten auf dem Monitor präsentiert werden.
Jedes Jahr erleiden in Deutschland
mehr als 450.000 Menschen einen Schlaganfall oder eine
unfallbedingte Schädel-Hirn-Verletzung, außerdem
erkranken jährlich rund 8.000 Menschen an einem
Hirntumor. Bei etwa 20% dieser Patienten kommt es zu
neurologisch bedingten Sehstörungen, die mit der VRT
behandelt werden können.
Mehr
Informationen erhalten sie unter der Rufnummer
0391-6360050 beim Zentrum für Sehtherapie NovaVision
oder unter www.novavision.de. |