NovaVision - Zentrum für Sehtherapie
 


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Häufige Fragen und Antworten von Ärzten und Therapeuten
 
Für welche Sehbeeinträchtigungen/Erkrankungen ist die VRT nicht indiziert?
Für Patienten mit fotosensibel evozierbarer Epilepsie ist die VRT nicht geeignet. Wir empfehlen Patienten, die an akuten Erkrankungen des zentralen Nervensystems oder der Augen leiden, die Therapie aufschieben, bis die akute Phase vorüber ist. Auch andere Erkrankungen vorderer und hinterer Augenabschnitte können durch VRT nicht behandelt werden. Dazu gehören z.B.:
Grauer Star (Katarakt)*
Grüner Star (Glaukom)*
Altersbedingte Makuladegeneration (AMD)*
Alterssichtigkeit (Presbyopie)*
Kurzsichtigkeit (Myopie)*
Weitsichtigkeit (Hyperopie)*
Schwachsichtigkeit (Amblyopie)*
Netzhautdegeneration (Retinitis pigmentosa)
Komplette Blindheit (Amaurosis)
* Die gekennzeichneten Beeinträchtigungen/Erkrankungen sind kein zwangsläufiges Ausschlusskriterium, wenn sie als Nebenbefund eines neurologisch bedingten Gesichtsfeldausfalles vorliegen.
 
Ist der postläsionale Zeitraum prädiktiv für eine Therapieeignung?
Nein, auch Patienten, deren Schädigung schon lange Zeit zurück lag und damit spontane Heilungsprozesse faktisch ausschließbar waren konnten gute Ergebnisse erzielen. Den klinischen Studien zur VRT liegen i.a.R. ausschließende Zeitfenster von 6 Monaten bis zu einem Jahr zugrunde, um Spontanremission auszuschließen.
 
Wie lange dauert diese Sehtherapie?
Die Therapie erstreckt sich in der Regel über 3 bis 6 Monate. Im Rahmen einer abschließenden Diagnostik wird dann das Ergebnis bewertet. Abhängig davon kann eine Empfehlung auf Verlängerung erfolgen. Die Patienten haben zudem die Möglichkeit, auch nach Therapieabschluss 6 Monate unentgeltlich das Programm weiter zu nutzen.
 
Werden die Kosten der VRT von den Kostenträgern übernommen?
Die Visuelle RestitutionsTherapie ist noch nicht im Leistungskatalog der Krankenkassen enthalten; damit fehlt auch eine Abrechnungsziffer nach der Goä. Die VRT gehört momentan zu den klinisch geprüften Leistungen, für die unsere Patienten selbst aufkommen müssen. Angesichts überzeugender Wirksamkeitsnachweise können Krankenkassen, Beihilfestellen und Berufsgenossenschaften dennoch immer wieder überzeugt werden, sich an den Kosten zu beteiligen. Hier stehen wir Ihnen gern mit Material und Informationen zur Verfügung.
 
Ihr Patient möchte die VRT absolvieren - was nun?
Besteht Aussicht auf eine erfolgreiche Therapie, erfolgt in Rücksprache mit Ihrem Patienten die Terminvereinbarung für die Eingangsdiagnostik. Diese findet entweder bei einem unserer Partnerzentren, möglichst in der Nähe Ihres Patienten, oder im Sehzentrum in Magdeburg statt. Im Rahmen der Eingangsdiagnostik wird das Gesichtsfeld und das visuo-konstruktive Leistungsniveau überprüft und der Patient in das Therapieprogramm eingewiesen. Wenn alle Voraussetzungen gegeben sind, wird ein Therapievertrag zwischen Ihrem Patienten und NovaVision abgeschlossen. über den Therapieverlauf werden Sie dann informiert.
 
Welche Infrastruktur müsste gegeben sein, um als Partnerzentrum VRT anzubieten?
Voraussetzungen, die von Partnerzentren zu erfüllen sind, sind die Verfügbarkeit
eines abdunkelbaren Raums,
eines handelsüblichen Computers,
VRT-Software mit Kinnstütze.
 
Welchen Personalaufwand muss das kooperierende Partnerzentrum einplanen?
Das Partnerzentrum braucht einen Arzt und Fachpersonal, um die VRT-Diagnostik durchzuführen. Die Eingangsdiagnostik dauert ungefähr 2 bis 3 Stunden.
 
Wie kann das Personal der Partnerzentren in die diagnostischen Möglichkeiten von VRT eingewiesen und weiterqualifiziert werden?
Einrichtungen und Ärzte, die an einer Kooperation Interesse haben, bieten wir ein eintägiges VRT-Seminar an.
 
 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
 
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