NovaVision - Zentrum für Sehtherapie
 


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Neurologisch bedingte Sehstörungen
 
In Folge eines Schlaganfalls, eines Schädel-Hirn-Traumas oder anderer Hirnverletzungen kann das Sehen beeinträchtigt werden. Fehlen Teile der visuellen Wahrnehmung, so kann sich dies im Alltag gravierend auswirken. Die Visuelle RestitutionsTherapie (VRT) ist ein mittlerweile etabliertes Verfahren zur Behandlung neurologisch bedingter Sehstörungen. Die Therapie zielt darauf, die Selbständigkeit der betroffenen Patienten zu erhöhen und ihre Lebensqualität zu verbessern.
 
Was ist das Gesichtsfeld?
Als Gesichtsfeld wird der Bereich bezeichnet, der bei unbewegtem geradeaus gerichtetem Blick wahrgenommen werden kann.
Bei einem Erwachsenen beträgt die horizontale Ausdehnung des Gesichtsfelds beider Augen ca. 170, wobei zu beiden Seiten am Rand nur mehr bewegte Objekte wahrgenommen werden. Wenn sich das Sehen von Kindheit an normal entwickeln konnte, wird das ganze Verhalten, auch unbewusst, visuell gesteuert und kontrolliert. Das Sehen ist im Alltag die handlungsleitende Basis. Gesichtsfeldstörungen können daher Orientierungsschwierigkeiten, übersehen von Personen und Gegenständen, Sturzgefahren und Selbstgefährdung im Straßenverkehr zur Folge haben. Betroffene sehen dann in manchen Bereichen ihres Gesichtsfeldes gar nichts mehr. Häufig werden die Defekte auch so beschrieben, dass die Umwelt nur noch abgedunkelt, grau, verwischt, geblendet oder verzerrt wahrgenommen wird.
 
Beispiel Hemianopsie Beispiel Quadrantenanopsie
Sehtherapie VRT - Gesichsfeld vor der Behandlung Sehtherapie VRT - Gesichsfeld vor der Behandlung
 
Im Alltag wirken sich Gesichtsfeldausfälle erheblich aus:
"Nach dem Ereignis habe ich Personen und Hindernisse einfach übersehen"
"Ich fühle mich unsicher im Straßenverkehr"
"Durch die Sehstörung hatte ich sehr große Schwierigkeiten beim Lesen. Für eine Buchseite benötigte ich eine halbe bis dreiviertel Stunde"
"Nach dem Schlaganfall standen meine Augen nicht mehr richtig und ich hatte Gesichtsfeldausfälle. Ich war völlig abhängig von fremder Hilfe"
 
Wie entstehen neurologisch bedingte Sehstörungen?
Die Sehbahn und die Steuerung der Augenbewegungen erstrecken sich im Gehirn über weitläufige Areale und sind durch einen Gefäßverschluss (ischämischer Insult) oder eine Blutung (hämorraghischer Insult) angreifbar. Visuelle Wahrnehmungsstörungen und Gesichtsfeldausfälle sind die Folge.
 
Hier lesen Sie, wie Gesichtsfeldausfälle entstehen
 
 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
 
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