| Häufige Fragen
und Antworten von Betroffenen und Angehörigen |
| |
| Welche Formen der Sehbehinderung können
mit der VRT behandelt werden? |
| Die VRT ist für Patienten geeignet, die
unter neurologisch bedingten Sehstörungen leiden, die als
Folge von Sehnerv- oder
Hirnschädigungen (z.B. durch Schlaganfall,
Schädel-Hirn-Trauma, Hirntumor) auftreten können. |
| |
| Welche Patienten können nicht mit
der VRT behandelt werden? |
| Patienten mit fotosensibel evozierbarer Epilepsie
dürfen nicht trainieren. Wir empfehlen auch den Patienten, die an
akuten Erkrankungen des zentralen Nervensystems oder der Augen
leiden, die Therapie aufzuschieben, bis die akute Phase vorüber
ist. |
| |
| Welche Altersbeschränkungen gibt
es? |
| Es gibt keine Altersbeschränkung, solange
der Patient von seinem kognitiven Leistungsvermögen in der Lage ist, die Therapie durchzuführen.
Ältere Menschen profitieren oft sogar mehr als Jüngere. |
| |
| Welche Leistungsträger übernehmen
die Kosten für eine VRT? |
| Die Visuelle RestitutionsTherapie ist noch nicht im Leistungskatalog
der Krankenkassen enthalten. Die VRT gehört damit zurzeit
noch zu den klinisch geprüften Leistungen und
Hilfsmitteln,
für die betroffene Patienten selbst aufkommen müssen.
Es gibt allerdings Einzelfallentscheidungen zugunsten
der Versicherten, so dass sich ein Antrag auf Kostenübernahme
empfiehlt. In der Vergangenheit haben sich
Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungsträger,
Versorgungsämter, Beihilfestellen sowie die Agentur für
Arbeit an den Therapiekosten beteiligt. |
| |
| Wie erfahre ich, wie hoch meine
Chancen sind, wieder besser sehen zu können? |
| Unentgeltlich prüfen wir anhand Ihrer augenärztlichen und neurologischen Befunde, ob die VRT in Ihrem Fall Erfolg verspricht. Mit der Erfahrung von über 2.000 behandelten Patienten stehen uns auf wissenschaftlich abgesicherter Grundlage Kriterien zur Verfügung, um die Erfolgsaussichten einer Therapie realistisch einschätzen zu können. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir
besprechen mit Ihnen dann gerne die weiteren Schritte. |
| |
| Spielt die Zeit, die seit dem Schlaganfall oder Trauma vergangen ist, eine Rolle? |
| Nein! Die Studien zeigen, dass auch
die
Patienten, deren Schädigung schon viele Jahre zurück
liegt, vergleichbar gute Ergebnisse erzielen können. |
| |
| Was muss ich zuhause beim Training
beachten? |
| Die VRT ist eine ambulante Sehtherapie, die für den flexiblen Einsatz bei Ihnen zuhause konzipiert wurde. Lediglich für die Eingangsdiagnostik ist ein Besuch bei einem unserer Kooperationspartner bzw. im NovaVision • Zentrum für Sehtherapie in Magdeburg erforderlich. |
| |
| Wie häufig muss ich trainieren?
|
| Mit VRT trainieren Sie zu Hause
zweimal täglich (je Einheit ca. 20 bis 30 Minuten). Die
einzelnen Trainingseinheiten können Sie flexibel in
Ihren Tagesablauf integrieren. |
| |
| Wie lange dauert die Therapie? |
| Der vorgesehene Zeitraum erstreckt
sich über drei bis sechs Monate. Abhängig vom
Rehabilitationsverlauf wird dieser Zeitrahmen und die
Trainingsintensität individuell angepasst. |
| |
| Ist der Computer schwer zu
bedienen? |
| Auch wenn Sie bisher keine oder nur sehr
geringe Erfahrungen im Umgang mit Computern haben, sollte die
Bedienung des Programms kein
Problem für Sie sein. Sie werden von uns Schritt für Schritt
in die Handhabung eingewiesen. Für die täglichen
Therapieeinheiten sind nur wenige Tasten zu bedienen. |
| |
| Welcher Art sind die Verbesserungen, die
Patienten beschrieben haben? |
| Über 65% der bisher behandelten Patienten
konnten messbare Verbesserungen Ihres Sehens erreichen und damit ein wichtiges Stück verloren gegangener Lebensqualität zurückgewinnen. Hier
können Sie sich über die Ergebnisse von klinischen Studien und Erfahrungen von Patienten. |
| |
| Wenn während der Therapie Fragen
auftreten... ? |
| Von Montag bis Freitag jeweils 8-17 Uhr können
Sie eine Mitarbeiterin bzw. einen Mitarbeiter erreichen, der
sie kompetent berät, sich um Ihre Anliegen kümmert,
oder Ihre Fragen umgehend an die Spezialisten weiterleitet -
von Fragen zur Therapie bis hin zu Tipps zum PC oder zur Bedienung
der Software. |
| |